In den kommenden Wochen kommen zahlreiche neue Notebooks und mobile Workstations aus dem Hause HP auf den Markt, die auf KI unterstütztes Arbeiten ausgelegt sind. Im Fokus steht dabei unter anderen die neue EliteBook-Generation. Geräte wie das HP EliteBook 8 G2i, das voraussichtlich noch diesen Sommer hierzulande verfügbar sein wird, kombinieren eine hohe Performance (Intel Series 3 Prozessoren,
bis zu 48 TOPS NPU und 64 GB RAM), lange Akkulaufzeiten sowie mobile Konnektivität (WiFi 7, Bluetooth 5.4 und optional 5G mit eSIM-Unterstützung). Dazu gibt es ein 14 Zoll Display im 16:10-Format, das in sieben Varianten erhältlich ist und SSDs mit bis zu 2 TB. Erwähnenswert ist ferner auch das Super Fast Charge Portfolio von HP. Dank Superkondensatoren sollen sich Peripherie- Geräte wie Mäuse und Tastaturen in nur 3 Minuten laden lassen. Ein weiterer Hingucker ist zudem sicher auch der HP Serie 5 Pro 49 Zoll Konferenzmonitor.
Apple hat im Juni iOS 27 und macOS 27 vorgestellt. Die neuen Betriebssysteme legen einen klaren Fokus auf KI. Im Zentrum steht Siri AI, eine komplett überarbeitete und leistungsfähigere Version von Siri basierend auf Apple Intelligence. Der neue Assistent soll nicht nur ein breites Allgemeinwissen bieten, sondern auch ein Verständnis für Inhalte auf dem Display mitbringen und den persönlichen Kontext nutzen können. Ausserdem wird Siri AI erstmals als eigene App verfügbar sein und so eine fortlaufende Interaktion über Geräte hinweg ermöglichen.
Microsoft hat mit dem Surface Laptop Ultra sein bislang leistungsstärkstes Notebook überhaupt vorgestellt. Entwickelt in Zusammenarbeit mit NVIDIA, richtet sich das unter 2 Kilogramm schwere Gerät vor allem an Entwickler und Kreative. Oder: Alle mit anspruchsvollen KI-Workloads. Dazu verbaut Microsoft einen neuen NVIDIA-Chip, der eine hocheffiziente CPU mit einer leistungsstarken RTX-GPU vereint. Obendrauf gibt es bis zu 128 GB gemeinsam genutzten Speicher, womit sogar das lokale Ausführen grosser KI-Modelle ermöglicht werden soll. Dennoch hält der Akku laut Hersteller einen ganzen Arbeitstag durch. Zur weiteren Ausstattung gehören ein 15 Zoll grosses Mini-LED-Display, das bis zu 2000 Nits Helligkeit und eine Pixeldichte von 262 PPI erreicht, ein grosses haptisches Touchpad sowie eine austauschbare SSD. Der Marktstart ist für «später dieses Jahr» geplant, Preisangaben gibt es von Microsoft bislang noch keine.
Mit Project Solara hat Microsoft im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz Build einen Ausblick auf die nächste Entwicklungsstufe des Arbeitsplatzes gegeben. Im Zentrum steht eine Plattform für sogenannte agentenbasierte Geräte, die klassische Anwendungen zunehmend in den Hintergrund rücken lässt. Microsoft hat dazu erste Konzepte präsentiert, etwa einen Desktop Hub oder einen mobilen Badge, die einen schnellen Zugriff auf KI gestützte Funktionen ermöglichen und eng mit der Cloud verbunden sind. Noch ist vieles Vision, aber die Richtung ist klar: Der Arbeitsplatz wird um neue, spezialisierte Geräte ergänzt und rückt näher an den Nutzer und seinen direkten Arbeitskontext heran.