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Multiprovider Management: Vom Provider-Pingpong zum strukturierten Service

In einer perfekten Welt würde ein Unternehmen seine gesamte IT einem einzigen Partner anvertrauen: Ein Ansprechpartner, ein Service Desk, ein Betriebsmodell, klare Verantwortlichkeiten. Doch die Realität sieht oft anders aus.

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Viele Organisationen arbeiten mit mehreren spezialisierten Anbietern gleichzeitig, ob historisch gewachsen, technisch bedingt oder strategisch gewollt. Damit beginnt die Komplexität: Schnittstellen, unterschiedliche Prozesse, abweichende Tools, mehrere Ticketsysteme, verschiedene Organisationsmodelle. Wer ist bei einem Incident zuständig? Wer führt Changes durch? Wo laufen Informationen zusammen? 

Aus dieser Vielfalt kann schnell ein Flickenteppich entstehen, muss aber nicht. Die Lösung nennt sich Service Integration and Management (SIAM). Basierend darauf haben wir in den vergangenen Monaten selbst ein professionelles Multiprovider Management aufgebaut und inzwischen in diversen Kundenumgebungen verankert.

Worum es geht und warum es sich lohnt

SIAM ist, etwas vereinfacht gesagt, ein Modell, das aus vielen Beteiligten wieder einen funktionierenden, transparenten IT-Service macht. Es verhindert, dass Störungen oder Changes zwischen mehreren Providern steckenbleiben, weil niemand die End-to-End-Verantwortung übernimmt. Stattdessen gibt es eine zentrale Stelle, bei der alles zusammenläuft: Incidents, Problemfälle, Change-Anfragen, aber auch Rückfragen der User oder Abstimmungen zwischen Applikations- und Infrastrukturpartnern.

Dieses SPOC-Modell (Single Point of Contact) bewährt sich insbesondere in Umgebungen mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen. Die Komplexität wird kanalisiert, Verantwortung geklärt, Entscheidungen beschleunigt.

News Flash 1/2026

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Wie das konkret aussieht? Nehmen wir den Fall, in dem eine Störung gleichzeitig die Telefonie eines Drittpartners, eine Applikation eines anderen Anbieters und die Infrastruktur der WAGNER AG betrifft. Ohne unser Multiprovider Management hätte der Kunde (mindestens) drei Gespräche führen müssen, heute landet die Anfrage ganz einfach bei uns. Wir klären die Abhängigkeiten, beziehen die richtigen Parteien ein und sorgen dafür, dass alles rasch wieder läuft – inkl. Lösungen wie Ticket-Bonding etc. Kurz: Das frühere «Provider-Pingpong» verschwindet, und der Betrieb fühlt sich wieder an, als käme alles aus einer Hand.

Wenn Sie prüfen möchten, wo sich Ihre IT-Umgebung vereinfachen lässt oder wie ein SPOC-Modell auch Ihren Alltag entlasten könnte, melden Sie sich bei uns.


Möchten Sie mehr erfahren? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit WAGNER.

Roland Binggeli

Roland Binggeli

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